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Erststimme – Kandidat 26: Bernsen, Jürgen / Für eine faire Familienpolitik, für ein faires Leben
Er ist Einzelfallhelfer (Messiehelfer) und wohnt in der Berliner Langhansstr. 142 – soweit die Beschreibung des sechsundzwanzigsten Erststimmenplatzes meines Stimmzettels. Weil die Erststimmenplätze mit der Parteienreihenfolge für die Zweitstimme synchronisiert sind, sind bei den Erststimmen immer wieder Plätze frei. Die Parteienliste hört bei mir jedoch mit Platz 16 auf, wieso Jürgen Bernsen auf Platz 26 ist, erschließt sich meiner Logik nicht. Er ist Messiehelfer, was ich gut finde, denn in der Politik muss dringend mal so richtig aufgeräumt werden – da kennt er sich schon mal aus. Im Internet finde ich ihn unter http://juergen-bernsen.de/ ein eher schlichter Auftritt, aber er zeigt sich und wofür er steht. Das ist in der Politikerlandschaft schon mal eine positive Ausnahme. Persönliche Angaben wie sein Geburtsdatum finde ich von ihm nicht, Kommentare kann ich auch nicht hinterlassen. Er verlinkt aber auf: http://www.abgeordnetenwatch.de/juergen_bernsen-180-26336--f209856.html und dort bezieht er Stellung zu unterschiedlichsten Fragen, die ihm gestellt werden können. Auch seine Mobiltelefonnummern gibt er dort an. Auf seiner Seite gibt er aber auch eine Verlinkung zu „www.messiehelfer.de“ an, der allerdings nicht funktionierte, als ich mir die Inhalte ansehen wollte. Die Links unter „Weitere Themen“ dienen eher der Abschreckung zur Internetnutzung. Jürgen Bernsen ist ein sozial engagierter Mensch, geschieden und sieht sich als entrechteter Vater. Deshalb will er sich auch besonders dafür einsetzen, dass Kinder auch ihre Väter erleben dürfen – was dringend notwendig ist, wenn ich mich unter „Scheidungsopfern“ umhöre. Gleichberechtigung ist ein notwendiges Prinzip für die Zukunft unserer Gesellschaft. Er ist für die Einführung des Grundeinkommens, will die bestehenden Kernkraftwerke abbauen. Sein Auftritt wirkt auf mich glaubwürdig, da er von sich aus auf seine Lebenslaufbrüche hinweist und es wäre begrüßenswert, dass im Bundestag jemand sitzt, der das Leben ganz unten kennt und nicht nur darüber theoretisiert. Eine Wahloption ist er vielleicht, wenn man die Erststimme nicht an die „Big Five“ der deutschen Parteienlandschaft vergeben will.
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